05
Mrz-2015

A surfing day in Siargao

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Seit dem wir nun schon seit 3 Wochen hier in Siargao auf den Philippinen sind, haben wir uns recht gut eingelebt. Ich möchte euch einen Tag im Paradies beschreiben. Zudem aber auch ein paar einleitende Worte zu den vergangen 3 Wochen und der Anreise.

Anfangs war der Kulturschock aus Neuseeland natürlich ein Wahnsinn. Wir sind von Auckland erstmal nach Sydney geflogen. Der Flug hatte Verspätung und daher waren wir leicht gestresst. Wir mussten zu dem auch noch unser Sportgepäck umpacken. Zweimal 23kg waren bei Air Newzealand erlaubt. Nun darf der Kitebag 30kg haben, aber die Surfboards nur 15kg. Mit unserem Sportgepäck ist es immer spannend. Wir haben alles geschafft und sind dann 8 Std. nach Manila geflogen. Die Maschine der Cebu Pacifik, einer philippinischen Airline, erinnerte eher an eine Cargomaschine, in der einfach wieder Sitze hinein gebaut wurden. Sehr spartanisch und es wunderte uns nicht, dass es in den 8 Std. nicht mal gratis Wasser gab. Wir landeten dehydriert in Manila und mussten wieder einmal recht zügig zum Domestic Terminal wo wir weiter nach Cebu flogen. Dort kamen zum Glück sämtliche Gepäckstücke an und als wir die Flughafenhalle verließen hatte uns Asien wieder! Die gewohnte Schwüle, die einem in Sekunden den Schweiß auf der Stirn stehen ließ. Taxifahrer die einen umzingeln und verschieden Preise rufen. Bei unserem Hotel lagen in der Nebengasse Leute in den Ecken und schliefen. Am nächsten Tag war der Kulturschock noch größer. Die Armut hier in einer Großstadt wie Cebu ist unübersehbar. Mutig schauten wir uns einen lokalen Markt an, kauften Obst und schenkten die Hälfte den Kindern. Wir trafen uns dann mit Simone’s Dad, der uns für die nächsten 10 Tage spontan besuchen kam. Weiter ging es am Abend mit der Nachtfähre nach Surigao, wo wir um 6 Uhr in der Früh ankamen. Nun folgte noch eine 4-stündige Fähre nach Siargao. Der Weg ins Paradies ist eben ein langer.

Die erste Woche kiteten wir unter traumhaften Bedingungen. Ein Lagune mit klasklarem Wasser und super Wind. Wenn der Spot total überfüllt war, waren 8 Schirme am Wasser – ein Wahnsinn ;-)! Helmut machte einen Kitekurs und konnte zum Schluss schon einige Meter fahren. Nach dieser Woche ließ der Wind nach und wir forcierten das Surfen.

Aber nun zum Surf-Alttag. Es gibt auf Siargao ausschließlich Reefbreaks und man muss die typischen Auslegerboot nehmen um an die Spots zu gelangen. Die Gezeiten und der Wind bestimmen den Tagesablauf, da jeder Spot unterschiedliche Bedingungen braucht. Wir stehen meist früh auf und Frühstücken ausgiebig. Dann organisieren wir uns die Bootfahrt mit den Jungs, die wir bereits kennen. Nur mit unseren Boards unter dem Arm fahren wir zu den Breaks und hüpfen direkt ins Lineup. Die Locals vom Boot gehen natürlich auch surfen – eigentlich ein super Job ;-). Abundzu sind die Wellen so glasklar, dass man während dem Surfen unter sich das Riff wie durch einen Glasboden sehen kann – ein beeindruckendes Gefühl. Das Wasser hier ist sowieso unbeschreiblich klar und herrlich warm. Die Wellen sind oft über-kopfhoch und fordern uns ziemlich. Nach der Surfsession fahren wir zurück und geniessen den restlichen Nachmittag auf der Veranda mit einem guten Buch und Snacks. Simone pflückt meist die Aleovera-Pflanzen hier zu tode, da sie ihre Sonnenbrände lindert. Nach 3 Stunden im Wasser abundzu eine unvermeidbare Nebenerscheinung, abgesehen von den Spatzen.

Am Abend kaufen wir meist herrlichsten, frischen Fisch auf dem local Fishmarket. Einen Kilogramm Thunfisch gibt es ab 2,50 Euro. Die Einheimischen sind total freundlich und freuen sich, wenn wir “Touristen” bei ihnen einkaufen. Oft kaufen wir unbekanntes Gemüse. Unter Gelächter wird uns dann die Zubereitung erklärt. Der Reis hier ist einer der geschmackvollsten die ich je gegessen habe, da er frisch aus dem Hinterland kommt. Zu einigen Spots fährt man mit dem Motorrad quer durch diese saftig, grünen Reisfelder und kommt an urtypischen Dörfern vorbei. Für die Kinder ist es immer ein Highlight uns zu sehen und wir müssen stets mit ihnen beim Vorbeifahren einklatschen.

Helmut meinte gleich nach der Ankunft, dass es ihn hier an Bali in den 70iger Jahren erinnert. Wir hoffen sehr, dass der Tourismus hier noch lange in einem gesundem Gleichgewicht bleibt!

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