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Jun-2015

Mit dem Moped auf nach Lombok

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  • Mit Kurt am Moped
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Mit der Hoffnung, dass Lombok unberührte Natur, traumhafte Strände, gute Wellen und doch nicht so viele „Gangster“ beherbergt, machten wir uns auf den Weg zum Fährhafen in Padang Bai (Bali) um dort nach Lombok zu übersetzen.

Das Resümee unseren ersten Roller Tagestour mit 2 Surfboards, 2 Rucksäcken und einer Handtasche: der Hintern schmerzt und mehr als 150 km am Tag sind eine Utopie. Schade nur, dass es davon keine Bilder gibt, da wir zu beladen für ein Selfi waren, aber wir haben sicherlich einen herrlichen Anblick geboten ;)!

Was nun Lombok anging sollten wir doch mit einigem Recht behalten. Lombok ist ein landschaftliches Sahnestückchen. Noch relativ unberührt, reiht sich eine Bucht mit traumhaften weißen Sandstränden und türkisblauem Wasser an die nächste. Gewarnt jedoch durch die gelegentlichen Überfälle hatten wir selten die Kamera oder das Handy dabei, sodass es nur wenige Fotos hiervon gibt. Jedoch wird auch auf Lombok schnell klar, dass das Müllproblem in den Dörfern enorm ist. So kommt es schon einmal vor, dass man am Dorfstrand anstatt über Sand über einen Teppich aus Plastik und Abfall wandert. Das Verständnis von Umweltschutz ist inexistent, dazu aber noch später (siehe Mount Rinjani & Fährfahrt nach Rote).

Was die Mentalität angeht merkt man sofort den Unterschied zwischen dem hinduistischen Bali und dem muslimischen Lombok. Die Leute sind geschäftstüchtiger und Fremden gegenüber distanzierter. So wird man beim Bezahlen des Eintritts zu den Surfsport (zw. 2000 – 10.000 RPH ca. € 0,14 – 0,70) nur grimmig angeschaut und versucht erst gar nicht zu verhandeln, um so gut es geht dafür zu sorgen, nach dem Surfen sein Moped ohne aufgeschlitzte Reifen wieder zu finden. Auch was die Wahl des Bootes angeht, das einen zu all den Surfspots bringt, sei Vorsicht angeraten. Denn wechselt man es eines Tages, zieht man sich schnell den Ärger eines ganzen Dorfes auf sich.

Zum Glück waren Andi und Bernie bereits ein paar Tage zuvor in Lombok angekommen und konnten Kurt und uns von den schlimmsten Tourifehlern bewahren. So haben wir wunderschöne 10 Tage in Kuta Lombok und seinen Surfstränden verbracht.

Was nun die Surfbreaks angeht, hatte Kuta, Grupuk und Ekas doch einiges zu bieten. Einziger Nachteil ist, dass fast alle Spots nur mit dem Boot zu erreichen sind. Zudem wimmelt es in Grupuk nur so von Anfängern, obwohl die Welle definitiv kein Beginner-Break ist. Die Surfschüler werden zudem von ihren Guides in die Wellen geschoben, droppen Dank ihrer Guides jedem hinein, sodass am Ende nur die Anfänger surfen. Die Krönung sind Intermediates, zumeist schwedische und holländische Surf-Girlies, die sich einen Guide kaufen, der sie in die Wellen schiebt. Wie sie uns erklärten, um ihre Take-Off Technik verbessern zu können. Zumal Frau ja auch zu schwach ist um ständig anzupaddeln. Da fiel schon mal das ein oder andere böse Wort meinerseits.

Eines unserer Highlights in Lombok war weder der Surf noch die Landschaft, sondern vielmehr unsere Katzenmama Ida. Schon zu Beginn unseres Aufenthaltes im “Surfers Inn” in Kuta hatte Ida täglich unser Zimmer und vor allem unseren Surfbag inspiziert. Anfangs hatten wir sie noch aus dem Zimmer geworfen, doch eines Abends beschlossen wir sie bei uns schlafen zu lassen, nachdem sie zum x-ten Mal durch das Fenster hineingeschlichen war. Ihr lautes Miauen wurde ihr jedoch zum Verhängnis und Gustl beförderte sie in dieser Nacht ganze 3x vor die Türe.

Wie Katzen nun mal so sind, lassen sie sich von einer fixen Idee nur schwer abbringen und so stellte sie uns am nächsten Nachmittag einfach vor vollendete Tatsachen, als sie mit ihrem ersten Jungen bei uns im Zimmer erschien. Nach knapp einer Stunde war der Umzug der kleinen Katzenfamilie vollbracht und unser Boardbag wurde für die nächsten Tage das neue Zuhause von Ida mit ihren 4 Mädels (Lacer – rot; Tigerchen – grau, Panterchen – schwarz/rot und Lucky – 3-färbig).

Als wir dann mit Kurt in Richtung Gili Air aufbrachen, war der sprichwörtliche Katzenjammer groß. Nicht sicher was mit den Kleinen nach unserer Abreise geschieht (in unserem Zimmer durften sie definitiv nicht bleiben), habe ich sie nach einigen Diskussionen einfach im Raum hinter der Rezeption einquartiert. Zum Glück hatte der Manager des Surfers Inn ein Herz für Katzen und so sah ich Ida und ihre Jungen nach unserem Gilis Trip, unversehrt und schon um einiges größer, wieder.

Relax-Tage auf Gili Air

 

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